For our German Readers: “Musikindustrie: Wo spielt die Musik?”

Uncategorized

Steffan Heuer schreibt auf brand eins Online: “Seit Jahren ist der Tod der großen Plattenfirmen beschlossene Sache. Aber sie leben immer noch. Warum?

– Seit dem vergangenen Jahr macht unter Bands und Musikliebhabern eine schlimme Grafik die Runde. Der britische Designer David McCandless stellte auf seinem Blog “Information is Beautiful” in schwarz-rosa Tortengrafiken dar, was es für die Einnahmen der Musiker bedeutet, wenn die Welt der CD untergeht und zu einer Welt von Internetradio und Musik-Abruf (On Demand Streaming) wird. Um den US-Mindestlohn von 1160 Dollar im Monat zu verdienen, müsste ein Solomusiker entweder 143 selbst gepresste CDs zum Preis von 9,99 Dollar verkaufen oder 12 399 einzelne Stücke auf iTunes absetzen. Will er sich über Abrufe finanzieren, müsste er davon 4 053 110 auf Spotify verbuchen, dem derzeitigen Medienliebling in Sachen digitaler Unterhaltung das allerdings ist bei einem Kundenstamm von einer Million zahlender Abonnenten und rund zehn Millionen Gratis-Nutzern, die unter mehr als 13 Millionen Titeln auswählen können, reichlich unwahrscheinlich.

Im Frühling dieses Jahres sorgten die Dachverbände der Musikindustrie für weitere schlechte Nachrichten: Laut ihres Jahresberichtes für 2010 brach der CD-Markt weiterhin ungebremst ein, und die weltweiten … weiterlesen.”

TFA Team

Discuss

Cookies & Policy

By using this site you agree to the placement of cookies in accordance with our terms and policy.